Nov 25, 2015 | Beitrag von: David Keine Kommentare

Fleshlights: Masturbatoren als Lifestyle-Artikel

Fleshlight-Masturbatoren als Lifestyle-Artikel

Mit dem Begriff „Lifestyle-Artikel“ verbinden die meisten Leute IT-Produkte wie Smartphones oder Tabletcomputer. Gelegentlich wird das Wort auch im Zusammenhang mit Autos benutzt. Hier sind vor allem SUVs zu nennen, die sich in den letzten Jahren tatsächlich zu Lifestyle-Produkten entwickelt haben – allerdings zu sehr teuren: Unter 20.000 CHF ist ein solches Gefährt kaum zu bekommen.

Mastubatoren sind da deutlich preiswerter: Für weniger als 100 CHF holt man sich ein Produkt nach Hause, das in jeder Situation zuverlässig seine Funktion erfüllt – nämlich die, seinen Besitzer zu stimulieren und ihm zu sexueller Befriedigung zu verhelfen. Das Fleshlight ist in diesem Bereich einer der weltweit gefragtesten Artikel. Laut Angaben des Herstellers Interactive Life Forms (ILF) wurden bisher mehr als 6 Millionen Einheiten abgesetzt, was das Fleshlight zu einem der meistverkauften Lifestyle-Artikel unserer Zeit macht.

Unauffälliges Taschenlampen-Design

Die immense Popularität der Fleshlights ist fraglos auch darauf zurückzuführen, dass die Masturbatoren sich in jeder Manteltasche verstauen lassen und ein unauffälliges Design aufweisen. Die Wortkreation „Fleshlight“ ist eine Kombination aus „Flesh“ (Fleisch) und „Flashlight“ (Taschenlampe). Nimmt man einen der Masturbatoren in die Hand, denkt man zunächst wirklich, eine Taschenlampe in der Hand zu halten. Im geschlossenen Zustand kann man seinen Freudenspender sogar auf den Wohnzimmertisch stellen, ohne dass jemand vermuten würde, dass sich im Inneren eine naturgetreue Vagina-Nachbildung verbirgt.

Nicht nur für Heteros

Anders als viele Leute denken, ist das Fleshlight nicht nur als Masturbator für heterosexuelle Männer erhältlich – auch Homosexuelle können sich mithilfe eines Fleshlights ein paar schöne Stunden machen. Zur Wahl stehen unter anderem Nachbildungen der Körperöffnungen von Stars wie Brent Corrigan, Pierre Fitch und Brent Everett. Die bei Homosexuellen traditionell hohe Affinität zu angesagten Lifestyle-Produkten spiegelt sich auch in den Absatzzahlen der handlichen Masturbatoren wider. Die „Fleshjacks“ sind mittlerweile in vielen gut sortierten Online-Erotikläden zu bekommen und stossen dort auf eine überwältigende Resonanz.

Sex aus der Bierdose

Seit einiger Zeit sind die Fleshlights auch in Bierdosenform erhältlich. Vom äusseren Erscheinungsbild her sind die „Sex In A Can“-Masturbatoren kaum von echten Getränkedosen zu unterscheiden – zumindest auf den ersten Blick. Schraubt man den Deckel ab, kommt ein wohlgeformter Mund zum Vorschein. Das patentierte „Real Feel SuperSkin“-Material sorgt für ein ultra-realistisches Masturbationserlebnis. Die Masse sind gegenüber der Taschenlampen-Version deutlich geringer – so kommen auch Männer mit kleineren Penissen auf ihre Kosten.

Ob der Hersteller Interactive Life Forms bei der Markteinführung mit dem überwältigenden Erfolg der Fleshlights gerechnet hat, ist nicht bekannt. Tatsache aber ist, dass die Amerikaner mit diesem Produkt eine Lifestyle-Ikone geschaffen haben, die in den Schlafzimmern dieser Welt ihren festen Platz hat. Von Honolulu bis Sydney greifen Männer zum Fleshlight, wenn der sexuelle Druck sich Bahn bricht. Inzwischen gibt es sogar Fleshlight-Halterungen für den Tabletcomputer – so lassen sich interaktive Erotik-Apps für einen realistischen Quickie nutzen.

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